Buchveröffentlichungen
Flexible Arbeitszeiten in der Praxis,
2. Auflage 2001, Bund-Verlag Frankfurt/M.
(Reihe: Handbücher für die Unternehmenspraxis)
Das Handbuch bietet betrieblichen Praktikern bei der Flexibilisierung
der Arbeitszeit konkrete Hilfestellung. Es erläutert die neuen Organisationsformen
der Arbeitszeit. Der rechtliche Rahmen (insbesondere das ArbZG) den eine
Flexibilisierung zu beachten hat, wird hinsichtlich seiner Grenzen und
Möglichkeiten ausgeleuchtet.
Arbeitszeitgestaltung ist praktizierter - oder missachteter - Arbeitsschutz.
Daher nimmt die Vorstellung und Erläuterung der arbeitswissenschaftlichen
Erkenntnisse zu diesem Thema angemessenen Raum ein.
Abgerundet wird das Handbuch durch einen Baukasten mit Formulierungsvorschlägen
für Betriebsvereinbarungen zur flexiblen Arbeitszeit.
Die zweite Auflage berücksichtigt die Entwicklung der Gesetzgebung
- vor allem im Bereich der Teilzeitarbeit - und bietet einen aktualisierten
Überblick über die Tariflandschaft zum Thema "Arbeitszeit".
Neue Trends wie etwa die Vertrauensarbeitszeit werden eingehend behandelt.
Das Handbuch wendet sich an Betriebsräte, MitarbeiterInnen in Gewerkschaften
und Planungsabteilungen, die mit der Gestaltung der Arbeitszeit befasst
sind, BeraterInnen von Unternehmen und Betriebsräten und Anwälte/innen.
Ausgehend von einem Zwang zur Kooperation der Betriebsparteien bei der
Veränderung der Arbeitszeit baut es auf einem beteiligungsorientierten
Ansatz auf.
^^top
Teilzeitarbeit im Betrieb,
2001, Bund-Verlag Frankfurt/M.
(Reihe: Schwerpunkte der Betriebsratsarbeit)
Mit zunehmender Verbreitung wird Teilzeitarbeit ein wichtiges Arbeitsfeld
für Betriebsräte. Spätestens seit der Einführung eines
gesetzlichen Anspruchs auf Arbeitszeitreduzierung durch das Teilzeit-
und Befristungsgesetz ist es erforderlich, das Thema aktiv gestaltend
anzugehen. Neue Anforderungen ergeben sich bei der Wahrnehmung der Mitbestimmungsrechte
für den Kreis der Teilzeitbeschäftigten und der eigenen Organisation
der Gremien. Denn auch dort steigt die Anzahl von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen,
deren Arbeitszeit verringert ist und die daher nicht mehr in vollem Umfang
Betriebsratsarbeit verrichten können.
Beide Problemstellungen greift das Buch auf und macht Vorschläge,
wie damit umzugehen ist. Es akzeptiert Teilzeitbeschäftigung als
eine übliche Form heutiger Arbeitsverhältnisse, statt sie als
Abweichung von einer vermeintlichen Normalität zu bekämpfen.
Neben rechtlichen und praktischen Gestaltungshinweisen enthält es
fünf ausführliche Erfahrungsberichte sowie eine Vielzahl von
Musterschreiben, die der Betriebsrat sofort in seiner Arbeit einsetzen
kann.
^^top
Flexible Arbeitszeitsysteme,
2002, Bund-Verlag Frankfurt/M.
(Reihe: Schwerpunkte der Betriebsratsarbeit)
Im Dienstleistungssektor und großen Teilen der Angestelltenbereiche
in der Industrie stellen sich traditionelle Formen der Arbeitszeitorganisation
mehr und mehr als nicht mehr zeitgemäß heraus. Kurzfristige
Kundenwünsche und Anliegen anderer Abteilungen erfordern zumeist
eigenständig von den Beschäftigten vorzunehmende Änderungen
der Arbeitszeit. Unter Bezeichnungen wie "Vertrauensarbeitszeit"
und "zeitautonome Gruppen" gehandelte Arbeitszeitsysteme versprechen
eine Erfüllung dieser Ziele und gleichzeitig noch ein erhöhtes
Maß an Zeitsouveränität für die Beschäftigten.
Erstmals wird mit diesem Werk eine systematische Darstellung von solchen
als hochflexibel gehandelten Modellen vorgelegt und um den von gewerkschaftlicher
Seite gemachten Gegenentwurf der "Flow Time" ergänzt. Damit
erhalten die LeserInnen eine Übersicht über tatsächliche
und mögliche Einsatzgebiete derartiger Gestaltungsformen der Arbeitszeit.
Ausgehend von deren Beschreibung werden die Vor- und Nachteile und möglichen
Auswirkungen dargestellt. Die bislang häufig vernachlässigten
rechtlichen Voraussetzungen wie auch die sozialen Folgen werden analysiert
und mit Vorschlägen versehen, wie ein Einsatz solcher Modelle rechtlich
zulässig und sozial verträglich erfolgen kann. Schließlich
erhält die Darstellung von Betrieben breiten Raum, die mit unterschiedlichem
Erfolg derartige Arbeitszeiten betrieblich eingeführt haben.
^^top
Arbeitszeitkonten,
2003, Bund-Verlag Frankfurt/M.
(Reihe: Schwerpunkte der Betriebsratsarbeit)
Arbeitszeitkonten sind eine weit verbreitete Form der Flexibilisierung
betrieblicher Arbeitszeit. Politik wie auch Wirtschaftsverbände empfehlen
den Betriebsparteien deren Einführung, um auf Auslastungsschwankungen,
Personalmangel und wirtschaftliche Krisen reagieren zu können.
Hinter dem Schlagwort verbirgt sich eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten,
die bei der Verhandlung und Einführung von Kontensystemen bekannt
sein müssen. Andernfalls erleben Beschäftigte und Betriebsräte
später häufig böse Überraschungen. Diese Möglichkeiten
werden im vorliegenden Buch systematisch dargestellt und mit einem anschaulichen
Überblick über die Elemente verbunden, die in einem Arbeitszeitkonto
enthalten sein sollten, damit es zum gewünschten Erfolg führt.
Es sind die Einsatzgebiete dargestellt, bei denen über die Einführung
eines Kontos nachgedacht werden kann. Gleichzeitig macht der Autor auf
Risiken aufmerksam, die ein unvorsichtiger Umgang mit diesem Instrumentarium
in sich birgt.
Konkrete Unterstützung für die Verhandlungen mit dein Arbeitgeber
erhält der Betriebsrat durch eine große Zahl praktischer Hinweise
und Musterschreiben, die ihm die Reaktion auf typische Situationen erleichtern
sollen.
^^top
Mehrarbeit und Überstunden,
2. Auflage 2004, Bund-Verlag Frankfurt/M.
(Reihe: Schwerpunkte der Betriebsratsarbeit)
Von Erfolgen beim Abbau von Überstunden künden seit mehreren
Jahren die Statistiken. Neben der wirtschaftlichen Flaute sind betriebliche
Aktivitäten hierfür ursächlich. Allerdings ist dabei häufig
ein Trugbild entstanden: Die Arbeitszeit bleibt gleich hoch, sie wird
nur in schlecht funktionierenden Konten versteckt.
Grundlegende arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse werden dabei ebenso
ignoriert wie die Vergütungsansprüche der Beschäftigten.
Betriebsräte, die sich auf diesem Feld engagieren und einen tatsächlichen
Abbau der Belastung anstreben, sehen sich dabei häufig einer ungewohnten
Konstellation gegenüber: Arbeitgeber, die über die teuren Überstunden
klagen, Personalabteilungen, die nicht einstellen, betriebliche Vorgesetzte,
die die gestellten Aufgaben nur noch durch Ausweitung der Arbeitszeit
ein den Griff bekommen und schließlich KollegInnen, die sich offensiv
gegen den Abbau der Mehrarbeit wehren - auch wenn sie nicht zusätzlich
vergütet wird.
Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zum Bereitschaftsdienst,
die Veränderungen im ArbZG und auch neue Forschungsergebnisse zu
überlangen Arbeitszeiten haben aber die Notwendigkeit deutlich gemacht,
in dieser Fage zu handeln. Der Abbau der zusätzlichen Belastung steht
daher ganz oben auf der Agenda.
Dieses Buch soll Betriebsräten dabei helfen, vor dem Hintergrund
einer gewandelten Rechtslage zu neuen und funktionsfähigen Lösungen
zu kommen, ohne dabei nur auf alte Muster wie die Verweigerung der Zustimmung
zur Mehrarbeit zurückzugreifen. Es beschreibt die gesetzlichen und
gesundheitspolitischen Grenzen der zeitlichen Arbeitsbelastung und stellt
Beispiele vor, in anderen Betrieben mit dem Thema umgegangen worden ist.
Erläutert werden auch die häufig schwer durchschaubaren tarifvertraglichen
Konstruktionen zur Mehrarbeit.
Zurzeit in Arbeit: Kommentar zum Fahrpersonalrecht (erscheint voraussichtlich
2005).
^^top
Buchveröffentlichung zu weiteren
Themen:
- Sozialplan und Interessenausgleich - Handlungshilfe für
Betriebsräte bei Betriebsänderungen, 3. Auflage 2001, Bund-Verlag
Frankfurt/M. (4. Auflage in Vorbereitung)
- Betriebsänderung - Interessenausgleich- Sozialplan,
(gemeinsam mit Rudi Rupp) 2. Auflage 2003, verdi b+b Düsseldorf
- Kommentar zum BetrVG
(gemeinsam mit Norbert Kramer-Berning, Martin Renker und Walter Venghaus)
2002, Turnus-Verlag Kissing (2. Auflage in Vorbereitung)
- Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats
(gemeinsam mit Martin Renker), 2. Auflage 2002 Bund-Verlag Frankfurt/M.
|