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14 Regeln für ein gutes Schichtsystem
- MÖGLICHST KURZE NACHTSCHICHTPERIODE
Es sollte keine dauerhafte Nachtschicht geben, es sei denn in Fällen,
wo die Art der Arbeit oder wichtige Faktoren im privaten Leben der Schichtarbeiter
dies erforderlich oder wünschenswert machen.
- MÖGLICHST KURZE NACHTSCHICHTFOLGE
In der Regel sollten bei Dauernachtschicht nicht mehr als 2-4 Nachtschichten
in Folge gearbeitet werden.
- SCHNELLE SCHICHTFOLGE VERMEIDEN
Zu kurze Pausen arbeitsfreier Zeit zwischen zwei Schichten (z.B. 7,8
oder 10 Stunden) sollten vermieden werden.
- SCHICHTFOLGEN MIT EINIGEN FREIEN WOCHENENDEN
Kontinuierliche Schichtsysteme, die auch Wochenenden mit einschließen,
sollten einige freie Wochenenden mit wenigstens zwei aufeinanderfolgenden
freien Tagen vorsehen.
- VERMEIDUNG ÜBERLANGER ARBEITSPERIODEN
Arbeitsperioden von acht oder mehr Arbeitstagen in Folge sollten vermieden
werden.
- KOPPLUNG DER SCHICHTLÄNGE AN DIE ARBEITSLAST
Die Länge der Schicht sollte von der körperlichen und geistigen
Belastung durch die Arbeit abhängig sein.
- KÜRZERE NACHTSCHICHTEN
Die Nachtschicht sollte kürzer sein als die Frühschicht und
die Spätschicht.
- VORWÄRTSWECHSEL
Bei kontinuierlichen Schichtsystemen ist ein Vorwärtswechsel (z.B.
Frühschicht, dann Spätschicht, dann Nachtschicht) vorzuziehen.
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- SPÄTERER BEGINN DER FRÜHSCHICHT
Die Frühschicht sollte nicht zu früh beginnen.
- EINFÜHRUNG VON FLEXIBILITÄT
Beim Schichtwechsel sollten die Schichtarbeiter möglichst
flexible Zeiten haben.
- REGELMÄSSIGKEIT DER SCHICHTFOLGE
Die Schichtfolge sollte möglichst regelmäßig sein.
- SPIELRAUM FÜR FLEXIBILITÄT IN EINZELFÄLLEN
Eine gewisse Flexibilität in bezug auf die Wünsche einzelner
Schichtarbeiter ist wünschenswert.
- KURZFRISTIGE ÄNDERUNGEN DER SCHICHTFOLGE
VERMEIDEN
Kurzfristige Abweichungen von der grundlegenden Schichtfolge aus technischen
Gründen sollten möglichst gering bleiben.
- RECHTZEITIGE ANKÜNDIGUNG VON SCHICHTFOLGEN
Schichtarbeiter sollten so früh wie möglich über ihre
Schichtfolgen und über Änderungen in dem normalen Plan informiert
werden.
(aus: Leitlinien für Schichtarbeiter, Bulletin für europäische
Schichtarbeitsfragen Nr. 3, 1991)
Literaturtipp:
Ingo Hamm: Flexible Arbeitszeiten in der Praxis, 2. Aufl. Bund Verlag
2001
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